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Stopp! Schneemann

September 2022

Die Tage werden kürzer, draussen wird es kälter und es wird mehr Zeit drinnen verbracht – der Winter ist nicht mehr weit entfernt. Das bedeutet nicht nur eine Umstellung für Sie Selbst, sondern auch für Ihr kleines Grün hinter dem Haus. Wir stellen Ihnen die besten Tipps vor, wie Sie Ihren Garten winterfest machen können.

Geräte reinigen & verstauen

Die erste und einfachste Sache, die Sie erledigen sollten, ist es Gartengeräte- sowie Möbel zu reinigen und ins Trockene zu verlagern. Auch wenn Gartenmöbel aus Aluminium oder Polyrattan für gewöhnlich kalten Temperaturen trotzen können, sollten Sie es in Erwägung ziehen, Ihre Gartenmöbel winterfest zu verstauen. Wenn Sie keine Garage oder Ähnliches besitzen, eignen sich alternativ Schutzhüllen, unter denen Sie die Möbel verstauen können. 

Hacken, Spaten, Schaufeln & Co. sollten vor dem ersten Wintereinbruch gründlich von Erde und anderem Schmutz befreit werden und mit einem geeigneten Öl, wie z.B. Leinöl, behandelt werden. Ähnlich wie Ihre Gartenmöbel, sollten Sie Ihre Gartengeräte an einem trockenen Ort verstauen. So bleiben Ihnen die Werkzeuge lange erhalten.

Laub entfernen & Pflanzen schützen

Ob das Laub klassisch mit einem Rechen entfernt wird oder Sie einen Laubbläser benutzen, können Sie selbst entscheiden. Ihre Regenrinnen halten Sie mit einem Schutzgitter-System frei von Laub– so verhindern Sie überlaufende Dachrinnen oder andere unschöne Vorfälle.

Wenn Sie empfindliche Pflanzen im Garten halten, müssen Sie diese ebenfalls winterfest machen. Dabei können Sie entweder mit Gartenvlies arbeiten, die Pflanzen an wind- und wassergeschützte Orte verlagern oder andere Methoden anwenden. Informieren Sie sich über Ihre einzelnen Pflanzen und machen Sie diese auf individuelle Art und Weise winterfest.

Den Wasserhahn ebenfalls winterfest machen

Wenn man an eine Checkliste denkt, mit Dingen, die man unbedingt vor dem Winter im Garten erledigt haben sollte, ist Wasser abstellen eine der letzten Punkte. Dabei ist es ein Schritt, der auf keinen Fall vergessen werden sollte. Die Gefahr: wenn sich noch Wasser in dem Aussenwasserhahn befindet, können die Rohre sowie der Hahn durch die kalten Temperaturen beschädigt werden. Damit das nicht passiert, sollten Sie die Wasserleitung abstellen bzw. absperren und den Hahn über den Winter geöffnet lassen. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, können Sie alternativ dazu frostsichere Aussenwasserhahnsysteme installieren.

Weitere vernachlässigte Wasserquellen: Giesskannen, Regentonnen & Co. Hier sammelt sich gerne und oft Regenwasser, welches ebenfalls aus den Behältern entfernt werden sollte, bevor der erste Frost kommt. Nach dem Entleeren sollten Sie diese dann auch gut verstauen. Am besten eignen sich trockene Garagen oder der Geräteschuppen. Stellen Sie Giesskannen und Ähnliches kopfüber auf.

Teichpumpe & Co.

Wenn Sie einen Gartenteich besitzen müssen Sie einiges beachten. Vorausgesetzt, Sie halten Fische in Ihrem Gartenteich, müssen Sie aufpassen, dass dieser bei Minusgraden nicht zufriert. Das könnte dazu führen, dass die Fische durch den geringen Sauerstoffgehalt ersticken. Doch dafür gibt es einfache Lösungen, mit denen Sie dieses Problem verhindern können. Platzieren Sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen Eisfreihalter auf der Oberfläche des Teichs. Dieser sorgt dafür, dass das Gewässer offengehalten und gleichzeitig noch mit Sauerstoff angereichert wird. Anders als bei den Teichpumpen: diese müssen Sie bei kälteren Temperaturen entleeren und abschalten.